Lufthansa lässt die Möglichkeit eines Konkurses zu
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Lufthansa lässt die Möglichkeit eines Konkurses zu
31.05.2020
Lufthansa lässt die Möglichkeit eines Konkurses zu

Europas größte Fluggesellschaft, Lufthansa, hat eine solche Entwicklung zugelassen, dass das Unternehmen Konkurs anmelden muss. Diese Option kann sich für das Unternehmen als noch vorteilhafter erweisen als staatliche Hilfe. Dies ist eine besondere Art des Bankrotts, bei dem die Möglichkeit der Verwaltung des eigenen Vermögens erhalten bleibt. In diesem Fall hat Lufthansa das Recht, die Erstattung von bis zu 1,8 Milliarden Euro der insgesamt verkauften Tickets zu verweigern. Die für die Entlassung von Mitarbeitern und den Verkauf von Tochtergesellschaften aufgestellten Regeln werden erheblich vereinfacht. Zuvor hatte die Fluggesellschaft berichtet, dass sie in der durch die Coronavirus-Pandemie entstandenen Situation pro Stunde 1 Million Euro verliert. Die finanziellen Reserven des Unternehmens übersteigen nicht 4 Milliarden Euro. Das bedeutet, dass sie möglicherweise bereits in diesem Herbst enden. In dieser Woche wurde gemeldet, dass die Bundesregierung eine Vereinbarung getroffen hat, wonach sie bereit ist, der Lufthansa finanzielle Hilfe zu leisten. Der Aufsichtsrat der Fluggesellschaft stimmte den Bedingungen der Vereinbarung jedoch nicht zu.

Die Informationen wurden von der Denkfabrik xCritical bereitgestellt.

Die Preise für Wohnimmobilien in Großbritannien könnten 2021 um 14 % fallen
16.09.2020
Die Preise für Wohnimmobilien in Großbritannien könnten 2021 um 14 % fallen

Nach Ansicht von Experten des Centre for Economics & Business Research könnten Wohnimmobilien in Großbritannien im nächsten Jahr um 14 % billiger werden. Dies wird aufgrund der Beendigung der staatlichen Unterstützungsprogramme geschehen. Der Prognose zufolge wird der Rückgang der Immobilienpreise Ende dieses Jahres beginnen und sich in der ersten Hälfte des Jahres 2021 fortsetzen. In diesem Fall schließen Experten kurzfristig einen gewissen Anstieg der Kosten für Wohneigentum nicht aus. Zuvor wurde über einen deutlichen Anstieg der Immobilienpreise im August vor dem Hintergrund niedriger Hypothekenkreditzinsen berichtet. Aufgeschobene Nachfrage wirkte sich auch auf die Preisdynamik aus. Im Vergleich zu den Preisen im Juli sind die Kosten für Wohneigentum in Großbritannien im August um 2 % gestiegen. Auf Jahresbasis betrug das Wachstum 3,7 %. Der Durchschnittspreis für ein Haus stieg auf 224100 Pfund Sterling. Ein derart hoher Preis ist in Großbritannien in der Geschichte der Verfolgung dieses Indikators, d.h. seit fast 30 Jahren, nicht mehr beobachtet worden. Experten stellen jedoch fest, dass ein signifikanter Anstieg der Preise für Wohnimmobilien auf temporäre Faktoren zurückzuführen ist.

Europäische Länder reduzieren US-LNG-Käufe
14.09.2020
Europäische Länder reduzieren US-LNG-Käufe

Zum ersten Mal seit Anfang dieses Jahres haben die europäischen Länder ihre Käufe von amerikanischem Flüssigerdgas reduziert. Ihr Volumen ist letzte Woche im Vergleich zu dem 2019 gelieferten Volumen zurückgegangen. Diese Informationen wurden von der Zeitung „Kommersant“ auf der Grundlage von Berichten europäischer LNG-Terminalbetreiber veröffentlicht. Seit Januar wurden 64,2 Milliarden Kubikmeter LNG aus den USA in europäische Länder geliefert. Das sind 3,9 % weniger als Ende letzten Jahres. Zusätzlich zu der Tatsache, dass die meisten Anlagen in den Vereinigten Staaten im August das Volumen des geladenen Gases um etwa 50 % reduziert haben, erzwang der Hurrikan Laura im vergangenen Monat die Einstellung des Betriebs entlang der Küste des Golfs von Mexiko. Der Preis für das Gas ist kürzlich auf 60 bis 70 Dollar für tausend Kubikmeter gesunken. Es wird jedoch erwartet, dass die Gaspreise in Asien auf 140-150 Dollar pro tausend Kubikmeter und in Europa auf 130 Dollat pro tausend Kubikmeter steigen werden. Nach Schätzungen von Analysten wird die Rückkehr zur Rentabilität der Gaslieferungen aus den USA die US-Kraftwerke wieder zu 100 % auslasten. Die US-Gasindustrie wird bis November 2020 vollständig zum Vorkrisenniveau zurückkehren, sagte das US-Energieministerium.