Konsumausgaben in Japan fielen im Mai um mehr als 16 %
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Konsumausgaben in Japan fielen im Mai um mehr als 16 %
07.07.2020
Konsumausgaben in Japan fielen im Mai um mehr als 16 %

In Japan wurden offizielle Daten über die Dynamik der Verbraucherausgaben veröffentlicht. Im Mai fielen sie um 16,2 % im Vergleich zu den Konsumausgaben, die im selben Monat im Jahr 2019 verzeichnet wurden. Der Rückgang im Mai war rekordverdächtig. Analysten sagten für den Berichtsmonat einen Rückgang der Verbraucherausgaben um 12 % voraus. Im April sank die Zahl um 11,1 %. Die durch die Verbreitung des Coronavirus verursachte Krise beeinträchtigt weiterhin die Stimmung der japanischen Verbraucher. Sie begrenzen ihre Ausgaben. Laut Statistik sind die japanischen Ausgaben für Kleidung und Schuhe im Mai um 38,3 % eingebrochen. Die Ausgaben für Unterhaltung fielen um 37,9 %. Gleichzeitig sanken die Ausgaben für den Einkauf von Lebensmitteln um 5,4 %. Auf monatlicher Basis verlangsamte sich der Rückgang der Verbraucherausgaben im Mai auf 0,1 % gegenüber dem Rückgang von 6,2 % im April. Analysten erwarteten im Mai einen Anstieg der Ausgaben um 1,2 % im Vergleich zum April.

Die Informationen wurden von der Denkfabrik xCritical bereitgestellt.

Im Jahr 2021 wird die schwedische Regierung 12 Milliarden Dollar in die Wirtschaft investieren
21.09.2020
Im Jahr 2021 wird die schwedische Regierung 12 Milliarden Dollar in die Wirtschaft investieren

Die schwedischen Behörden sagten, dass im nächsten Jahr 105 Milliarden Kronen für die wirtschaftliche Erholung bereitgestellt werden, was 12 Milliarden Dollar entspricht. Die schwedische Wirtschaft braucht massive Unterstützung, da sie durch die Coronavirus-Pandemie geschädigt wurde. Schweden hat sich wie andere europäische Länder auch geweigert, restriktive Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus einzuführen. Dies half ihr jedoch nicht, einen erheblichen wirtschaftlichen Abschwung zu vermeiden. Dennoch schätzt die Regierung, dass sie niedriger sein wird als in anderen Ländern der Europäischen Union. Nach der offiziellen Prognose wird dieses Jahr mit einem Rückgang des schwedischen Bruttoinlandsprodukts um 4,6 % abgeschlossen werden. Eine vollständige Erholung der schwedischen Wirtschaft wird Rekordausgaben aus dem Staatshaushalt erfordern. Die Regierung beabsichtigt, der Erhaltung von Arbeitsplätzen und der Gewährleistung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums besondere Aufmerksamkeit zu widmen. In einigen europäischen Ländern kam es jedoch in jüngster Zeit zu einem Anstieg der Coronavirus-Erkrankungen, was zu einer Neuauflage von Beschränkungen führen könnte.

Die Stimmung der deutschen Geschäftswelt im September hat sich verbessert
24.09.2020
Die Stimmung der deutschen Geschäftswelt im September hat sich verbessert

Die Ergebnisse der IFO-Umfrage deuten darauf hin, dass sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verbessert hat. Der Index, der den Grad des Vertrauens der Unternehmer in die Wirtschaft des Landes bewertet, stieg in diesem Monat auf 93,4 Punkte. Im August waren es 92,6 Punkte. Analysten des Instituts weisen auf das wachsende Vertrauen der Geschäftswelt hin, auch wenn die Zahl der Infektionen mit Coronaviren weiter zunimmt. Auch die Einstellung der Unternehmer zur Situation, die derzeit in der Wirtschaft zu beobachten ist, hat sich verbessert. Der entsprechende Index stieg im Vergleich zum August um 1,3 Punkte auf 89,2 Punkte. Das stärkste Wachstum des Index wurde in der verarbeitenden Industrie sowie im Baugewerbe und im Handel beobachtet. Die Schätzung der Erwartungen der Unternehmer an die Wirtschaft stieg im September um 0,2 Punkte auf 97,7 Punkte. Die Indikatoren wurden auf der Grundlage der während der Umfrage gewonnenen Daten berechnet. Knapp 9.000 Vertreter deutscher Unternehmen aus verschiedenen Branchen nahmen an der Umfrage teil.