Die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung in Großbritannien stieg im Mai um 529 Tausend
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Die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung in Großbritannien stieg im Mai um 529 Tausend
16.06.2020
Die Zahl der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung in Großbritannien stieg im Mai um 529 Tausend

Die Situation auf dem britischen Arbeitsmarkt hat sich leicht verbessert. Dies wird durch die jüngsten Daten zur Entwicklung der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung belegt. Ihre Wachstumsrate verlangsamte sich im Mai im Vergleich zum Vormonat. Das statistische Amt des Landes berichtete, dass die Zahl der Anträge im Berichtsmonat um 528,9 Tausend gestiegen ist. Gleichzeitig stieg die Zahl im April um 856,5 Tausend. Analysten sagten einen deutlicheren Rückgang der Zahl der Neuanträge voraus. Nach ihrer Prognose sollte die Zahl im Mai auf 400.000 reduziert werden. Die Arbeitslosigkeit im Vereinigten Königreich lag im Zeitraum von Februar bis April bei 3,9 % und damit auf dem gleichen Niveau wie in der vorangegangenen Berichtsperiode. Analysten erwarteten ein Wachstum von 4,7 %. Die Zahl der erwerbstätigen Briten stieg um 6.000 auf fast 34 Millionen Menschen. Die Zahl der Menschen ohne Arbeit ging um 8.000 auf 1,34 Millionen zurück. Der britische Arbeitsmarkt steht, wie die Wirtschaft insgesamt, unter dem Druck der negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. Es gibt fast 297.000 Fälle dieser Infektion im Land.

Die Informationen wurden von der Denkfabrik xCritical bereitgestellt.

Neuseeländisches BIP schrumpfte im zweiten Quartal um 12,2 %
17.09.2020
Neuseeländisches BIP schrumpfte im zweiten Quartal um 12,2 %

Statistics New Zealand meldete für das 2. Quartal einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 12,2 %. Das Land hat seit über 30 Jahren keinen so starken wirtschaftlichen Niedergang erlebt. Die Probleme in der neuseeländischen Wirtschaft begannen im März und sie beeinflussten die Ergebnisse des ersten Quartals. Er wurde mit einer Verringerung des BIP um 1,4 Prozent abgeschlossen. Der Statusbericht stellt fest, dass es in allen Sektoren der neuseeländischen Wirtschaft einen deutlichen Abschwung gegeben hat. Am Ende des Berichtsquartals brach das Produktionsvolumen um 21,1 % ein. Die Verbraucherausgaben in Neuseeland sanken um 25 %. Gleichzeitig ist die Arbeitslosenquote leicht gesunken. Ende Juni lag sie bei 4 % gegenüber 4,2 % im ersten Quartal. Die neuseeländische Wirtschaft befindet sich in einer Rezession. Das letzte Mal geschah dies während der Krise 2009. Doch dann war der Rückgang des BIP im Vergleich zur gegenwärtigen Situation unbedeutend. Im ersten und zweiten Quartal 2009 schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt Neuseelands um 0,1 Prozent bzw. 1 Prozent.

Exporte in Japan gingen im August um 14,8 % zurück
16.09.2020
Exporte in Japan gingen im August um 14,8 % zurück

Die Exportlieferungen in Japan gehen weiter zurück. Allerdings verlangsamt sich der Rückgang der Exporte. Im August fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 14,8 %. Gleichzeitig betrug der Rückgang im Juli 19,2 %. Die Nachfrage nach japanischen Produkten ist in vielen Ländern nach wie vor schwach. Die einzige Ausnahme ist China. Das Volumen der Exporte in die Vereinigten Staaten brach im Berichtsmonat um 21,3 % und in die EU-Länder um 15,3 % ein. Das Volumen der Exporte nach China stieg im August um 5,1 %. Die Lieferungen von Transport- und Maschinenausrüstungen gingen um 23,2 % bzw. 25,6 % zurück. Das Volumen der Importe nach Japan ging im August um 20,8 % zurück, nach einem Rückgang von 22,3 % im Juli. Die Importe aus den USA sanken um 22 %, aus China um 7 %. Analysten prognostizierten einen Rückgang der japanischen Exporte um 16,1 % und der Importe um 18 %. Trotz der negativen Dynamik der Indikatoren schloss Japan den August mit einem Überschuss der Außenhandelsbilanz ab. Er lag bei 248,3 Milliarden Yen. Im gleichen Monat des Vorjahres wurde ein Defizit von 152,2 Milliarden Yen verzeichnet.