Die Inflation der Eurozone lag im Juni bei 0,3 %
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Die Inflation der Eurozone lag im Juni bei 0,3 %
17.07.2020
Die Inflation der Eurozone lag im Juni bei 0,3 %

Die endgültigen Eurostat-Daten zeigten, dass die jährliche Inflationsrate in der Eurozone im Juni bei 0,3 % lag, gegenüber 0,1 % im Mai. Der Indikator bestätigte die Prognosen der Ökonomen. Die jährliche Inflationsrate, in der die Preise für Energie, Nahrungsmittel und Alkoholprodukte nicht berücksichtigt sind, fiel im vergangenen Monat auf 0,8 %, gegenüber 0,9 % im Vormonat. Lebensmittel, Tabakwaren und Alkoholprodukte stiegen um 3,2 % nach einem Anstieg von 3,4 % im Vormonat. Die Energiepreise fielen um 9,3 % und verlangsamten sich damit gegenüber einem Rückgang von 11,9 % im Mai. Die Kosten für Dienstleistungen stiegen um 1,2 %. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag bei 0,6 % und verlangsamte sich damit gegenüber 0,7 % im Vormonat. Im Mai stiegen die Verbraucherpreise um 0,4 %. Die höchste Inflationsrate wurde im vergangenen Monat in Polen mit 3,8 % und in der Tschechischen Republik mit 3,4 % verzeichnet. Gleichzeitig wurde in Zypern, Griechenland und Estland ein jährlicher Preisrückgang beobachtet.

Die Informationen wurden von der Denkfabrik xCritical bereitgestellt.

WTO meldete einen Rückgang des Welthandels um 14,3 % im zweiten Quartal
23.09.2020
WTO meldete einen Rückgang des Welthandels um 14,3 % im zweiten Quartal

Nach Angaben der Welthandelsorganisation ist das Volumen des Welthandels im April-Juni dieses Jahres gegenüber den ersten drei Monaten um 14,3 % zurückgegangen. Ein solch starker Rückgang ist auf die negativen Auswirkungen der Beschränkungen zurückzuführen, die weltweit zur Eindämmung der Ausbreitung der Coronavirus-Infektion verhängt wurden. Der größte Rückgang wurde aus Europa gemeldet, wo das Handelsvolumen jährlich um 21 Prozent zurückging. In Nordamerika betrug der Rückgang 20 %. Asien hingegen verzeichnete mit nur 7 % den geringsten Rückgang des Handelsvolumens. In Dollar ausgedrückt ist der Welthandel im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 um 21 % zurückgegangen. Die WTO stellt Daten zu jedem der drei Monate des zweiten Quartals zur Verfügung. Der Dollarwert des Welthandelsvolumens fiel im April um 23 % im Jahresverlauf, beschleunigte sich im Mai auf 26 % und verlangsamte sich im Juni auf 10 %. Im Juni begannen die meisten europäischen Länder mit der Lockerung der restriktiven Maßnahmen.

Produktionstätigkeit in Deutschland nahm im September zu
23.09.2020
Produktionstätigkeit in Deutschland nahm im September zu

Die Lockerung der Beschränkungen, die die Verbreitung von COVID-19 einschränkten, trug zur Stärkung der Auslandsnachfrage bei, was sich positiv auf die deutsche Produktion auswirkte, die sich im September weiter erholte. Gleichzeitig zeigt der Dienstleistungssektor nach wie vor Schwäche. Der von IHS Markit berechnete zusammengesetzte Geschäftsaktivitätsindex lag in diesem Monat bei 53,7 Punkten, gegenüber 54,4 Punkten im August. Der Index übersteigt jedoch 50 Punkte, was auf eine Zunahme der Geschäftstätigkeit hindeutet. Nach Schätzungen von Ökonomen sollte der Indexwert im September 54,1 Punkte betragen. Der Index der Geschäftstätigkeit im Dienstleistungssektor fiel unter 50 Punkte und erreichte mit 49,1 Punkten den niedrigsten Stand seit Juni dieses Jahres. Gleichzeitig erreichte der Produktions-PMI mit einem Anstieg auf 56,6 Punkte den höchsten Stand seit mehr als 2 Jahren. Die Dienstleister waren während des Kampfes gegen die Coronavirus-Pandemie besonders betroffen, und ihr Vertrauen in die deutsche Wirtschaft ist nach wie vor gering.