Die Arbeitslosigkeit in den OECD-Ländern erreichte im April 8,4 %
Handel
starten
Die Arbeitslosigkeit in den OECD-Ländern erreichte im April 8,4 %
09.06.2020
Die Arbeitslosigkeit in den OECD-Ländern erreichte im April 8,4 %

Der Arbeitslosenbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) für April zeigte ein Rekordwachstum, da ihre Mitgliedsländer in diesem Monat strenge Beschränkungen auferlegten, um die Coronavirus-Pandemie zu stoppen. Die Arbeitslosenquote stieg von 5,5 % im März auf 8,4 %. Die Gesamtzahl der Arbeitslosen lag bei 55 Millionen, 18,4 Millionen mehr als im März. Der größte Anstieg der Arbeitslosenquote von 15,9 Millionen wurde in den Vereinigten Staaten verzeichnet, wo die Arbeitslosigkeit seit 1948 mit 14,7 % einen Rekordstand erreicht hat. In den OECD-Ländern wurden mehr Frauen als Männer entlassen. Die Arbeitslosenquote der Frauen erreichte im April 9,1 %, verglichen mit 7,9 % bei den Männern. Die Jugendarbeitslosenquote stieg sogar noch höher, auf 17,6 %. Die Arbeitslosigkeit in Kanada stieg deutlich an, von 7,8 % auf 13 %. Gleichzeitig war die Wachstumsrate in der Eurozone moderat – von 7,1 % auf 7,3 %.

Die Informationen wurden von der Denkfabrik xCritical bereitgestellt.

WTO meldete einen Rückgang des Welthandels um 14,3 % im zweiten Quartal
23.09.2020
WTO meldete einen Rückgang des Welthandels um 14,3 % im zweiten Quartal

Nach Angaben der Welthandelsorganisation ist das Volumen des Welthandels im April-Juni dieses Jahres gegenüber den ersten drei Monaten um 14,3 % zurückgegangen. Ein solch starker Rückgang ist auf die negativen Auswirkungen der Beschränkungen zurückzuführen, die weltweit zur Eindämmung der Ausbreitung der Coronavirus-Infektion verhängt wurden. Der größte Rückgang wurde aus Europa gemeldet, wo das Handelsvolumen jährlich um 21 Prozent zurückging. In Nordamerika betrug der Rückgang 20 %. Asien hingegen verzeichnete mit nur 7 % den geringsten Rückgang des Handelsvolumens. In Dollar ausgedrückt ist der Welthandel im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 um 21 % zurückgegangen. Die WTO stellt Daten zu jedem der drei Monate des zweiten Quartals zur Verfügung. Der Dollarwert des Welthandelsvolumens fiel im April um 23 % im Jahresverlauf, beschleunigte sich im Mai auf 26 % und verlangsamte sich im Juni auf 10 %. Im Juni begannen die meisten europäischen Länder mit der Lockerung der restriktiven Maßnahmen.

IFO-Institut verbessert Prognose für Rezession der deutschen Wirtschaft im Jahr 2020
22.09.2020
IFO-Institut verbessert Prognose für Rezession der deutschen Wirtschaft im Jahr 2020

Nach der aktualisierten Prognose des IFO-Instituts wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 5,2 % sinken. Frühere Experten erwarteten, dass die Wirtschaft des Landes um 6,7 % schrumpfen würde. Laut einem Vertreter von IFO Timo Volmershauser übertrafen die Ergebnisse des zweiten Quartals die Erwartungen. Die deutsche Wirtschaft zeigt ein recht schnelles Erholungstempo. In den Jahren 2021 und 2022 wird das BIP des Landes um 5,1 % bzw. 1,7 % wachsen. Gleichzeitig drückte Timo Volmershauser seine Besorgnis über weitere Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus aus. Es ist unmöglich, sie vorherzusagen. Außerdem gibt es noch keine Klarheit über die Vereinbarung mit dem Vereinigten Königreich. Das harte Brexit-Szenario wird zusätzliche Probleme für die deutsche Wirtschaft schaffen. Das IFO-Institut berichtete auch, dass die Arbeitslosigkeit im Land bis Ende dieses Jahres voraussichtlich auf 5,9 % steigen wird. Zum Vergleich: Das Jahr 2019 wurde mit einer Arbeitslosenquote von 5 % abgeschlossen. In den nächsten zwei Jahren wird die Arbeitslosenquote allmählich sinken. Das deutsche Haushaltsdefizit wird in diesem Jahr bei sinkenden Einnahmen und steigenden Unterstützungskosten 170,6 Milliarden Euro erreichen.