Die Arbeitslosenquote in der Eurozone stieg im April auf 7,3 %
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Die Arbeitslosenquote in der Eurozone stieg im April auf 7,3 %
03.06.2020
Die Arbeitslosenquote in der Eurozone stieg im April auf 7,3 %

Eurostat berichtete über ein anhaltendes Wachstum der Arbeitslosigkeit in den Ländern der Eurozone. Im April lag sie bei 7,3 %. Zur gleichen Zeit lag die Arbeitslosenquote in der Eurozone im März bei 7,1 %. Trotz des Anstiegs des Indikators erwies er sich als besser als die Erwartungen der Analysten. Sie sagten ein deutlicheres Wachstum der Arbeitslosenquote voraus – bis zu 8,2 %. Eurostat hat auch Arbeitslosenzahlen für die Europäische Union veröffentlicht. Das Niveau stieg im Berichtsmonat auf 6,6 % von 6,4 % im März. Die Gesamtzahl der Menschen ohne Arbeit in den EU-Ländern erreichte 14 Millionen 79 Tausend. Die Zahl der Arbeitslosen in den Ländern der Eurozone ist auf 11 Millionen 919 Tausend gestiegen. Die Jugendarbeitslosigkeit in der EU und der Eurozone wird auf 15,4 % bzw. 15,8 % geschätzt. Die Spitzenreiter bei der Arbeitslosenquote sind Griechenland und Spanien. Die niedrigsten Werte des Indikators wurden in der Tschechischen Republik, in Polen sowie in den Niederlanden und Deutschland verzeichnet. Die europäische Wirtschaft ist von der Coronavirus-Pandemie betroffen. Die restriktiven Maßnahmen hatten zu Arbeitsplatzverlusten in der Region und damit zu höherer Arbeitslosigkeit geführt.

Die Informationen wurden von der Denkfabrik xCritical bereitgestellt.

Autoverkäufe in Japan erholten sich im September
24.09.2020
Autoverkäufe in Japan erholten sich im September

Im September erreichten die Autoverkäufe in Japan fast 90 % des Vorjahresmonats. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des japanischen Automobilherstellerverbandes JAMA Seiichi Nagatsuka. Ermöglicht wurde dies durch die allmähliche Zunahme der wirtschaftlichen Aktivität seit Ende Mai dieses Jahres, als die im Land auferlegten Beschränkungen zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19 aufgehoben wurden. Allerdings werden in Japan nach wie vor neue Fälle von Coronavirus-Infektionen registriert, was sich negativ auf die Verbraucherstimmung, die Ausgaben und die Unternehmensinvestitionen auswirkt. Im Mai gingen die Verkäufe auf dem inländischen Automobilmarkt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 40 % zurück, da die Regierung im April ein Isolationssystem einführte, das den Bürgern empfahl, zu Hause zu bleiben. JAMA hat die Regierung aufgefordert, die Steuererleichterungen für Autokäufe zu verlängern, die zu Beginn des Jahres gewährt wurden, um die Automobilindustrie und den Autoverkauf zu unterstützen.

Airbus will Mitarbeiter ohne Entschädigung zwangsweise entlassen
24.09.2020
Airbus will Mitarbeiter ohne Entschädigung zwangsweise entlassen

Airbus-Chef Guillaume Faury sagte in einem Interview mit einem Fernsehsender, das Unternehmen müsse seine Mitarbeiter möglicherweise gewaltsam und ohne Abfindung entlassen. Die Situation im Unternehmen nach den Sommermonaten war schlechter als erwartet. Die Fluggesellschaft muss gerettet werden, indem unpopuläre Entscheidungen getroffen werden. Airbus hatte bereits im Juli angekündigt, 10.000 Menschen entlassen zu wollen. Doch dann sprachen wir über die freiwillige Entlassung. Jetzt ist jedoch klar, dass es keine solche Anzahl von Mitarbeitern gibt, die bereit sind, aus eigenem Antrieb zu kündigen. Daher wird das Unternehmen die zwangsweise Methode der Entlassung anwenden. Die Fluggesellschaft hat einfach nicht die Mittel, um eine Entschädigung zu zahlen. Im laufenden Geschäftsjahr wird das Produktions- und Liefervolumen von Flugzeugen des Airbus-Konzerns voraussichtlich um 40 % sinken. Einige Experten gehen davon aus, dass die globale Luftfahrtindustrie nach dem Ende der durch die Pandemie verursachten Krise zwei Flugzeugmodelle verlieren wird: Boeing 747-400 und Airbus A380.