Boeing stellt die Produktion von Boeing 747 ein
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Boeing stellt die Produktion von Boeing 747 ein
04.07.2020
Boeing stellt die Produktion von Boeing 747 ein

Bloomberg hat erfahren, dass der Boeing-Konzern plant, die Produktion der Boeing 747-8 abzuschließen. Das letzte Flugzeug dieses Modells wird in zwei Jahren produziert werden. Trotz der Tatsache, dass es bisher keine offizielle Erklärung zu diesem Thema gibt, wird die Absicht des Unternehmens, die Produktion der Boeing 747 einzustellen, in den Jahresabschlüssen zu sehen sein. Dieses Modell wurde erstmals vor mehr als 50 Jahren hergestellt. In diesem Zeitraum wurden über 1.500 Boeing 747 produziert. Dieses Modell des Flugzeugs ist bei den Passagieren sehr beliebt. Aus kommerzieller Sicht ist die Produktion des Liners für das Unternehmen jedoch nicht rentabel. In den vergangenen drei Jahren hat der Fluglinienkonzern jährlich sechs Boeing 747 produziert. Dabei verlor er jeweils fast 40 Millionen Dollar. Der Rückgang der Wirtschaft aufgrund der negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie hat Boeing vor zusätzliche Herausforderungen gestellt. In dieser Situation ist es sehr schwierig, die verbleibenden Boeing 747 zu verkaufen. Nach Angaben von Credit Suisse sind im Juni mehr als 90 % aller Flugzeuge dieses Modells nicht geflogen.

Die Informationen wurden von der Denkfabrik xCritical bereitgestellt.

Richard Clarida: Die US-Wirtschaft steckt immer noch „in einem tiefen Loch“
24.09.2020
Richard Clarida: Die US-Wirtschaft steckt immer noch „in einem tiefen Loch“

Der stellvertretende Chef der US-Notenbank Richard Clarida sagte, dass sich die amerikanische Wirtschaft nach der Aufhebung einiger Beschränkungen zu erholen begann. Die wirtschaftliche Lage ist jedoch nach wie vor sehr schwierig. In der Erklärung der Fed bei der letzten Sitzung hieß es, dass die Frage einer Zinserhöhung nur unter bestimmten Bedingungen in Betracht gezogen werde. Der Arbeitsmarkt sollte Vollbeschäftigung erreichen, während die Inflationsrate auf 2 % oder höher steigen sollte. Richard Clarida bestätigte, dass die Ratenerhöhung unter diesen Bedingungen in Betracht gezogen wird. Die meisten Mitglieder der US-Notenbank glauben, dass der Leitzins in den nächsten drei Jahren niedrig bleiben wird. Auch Loretta Mester, Präsidentin der Federal Reserve Bank of Cleveland, ist der Ansicht, dass die US-Wirtschaft noch nicht aus dem „tiefen Loch“ herausgekommen ist. Die Erholung ist ungleichmäßig verlaufen. In einigen Wirtschaftssektoren hat sich die Situation verbessert. Einige Sektoren befinden sich jedoch immer noch in der Krise. Laut Loretta Mester hat die wirtschaftliche Erholung der Vereinigten Staaten seit mehreren Jahren nachgelassen.

IFO-Institut verbessert Prognose für Rezession der deutschen Wirtschaft im Jahr 2020
22.09.2020
IFO-Institut verbessert Prognose für Rezession der deutschen Wirtschaft im Jahr 2020

Nach der aktualisierten Prognose des IFO-Instituts wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 5,2 % sinken. Frühere Experten erwarteten, dass die Wirtschaft des Landes um 6,7 % schrumpfen würde. Laut einem Vertreter von IFO Timo Volmershauser übertrafen die Ergebnisse des zweiten Quartals die Erwartungen. Die deutsche Wirtschaft zeigt ein recht schnelles Erholungstempo. In den Jahren 2021 und 2022 wird das BIP des Landes um 5,1 % bzw. 1,7 % wachsen. Gleichzeitig drückte Timo Volmershauser seine Besorgnis über weitere Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus aus. Es ist unmöglich, sie vorherzusagen. Außerdem gibt es noch keine Klarheit über die Vereinbarung mit dem Vereinigten Königreich. Das harte Brexit-Szenario wird zusätzliche Probleme für die deutsche Wirtschaft schaffen. Das IFO-Institut berichtete auch, dass die Arbeitslosigkeit im Land bis Ende dieses Jahres voraussichtlich auf 5,9 % steigen wird. Zum Vergleich: Das Jahr 2019 wurde mit einer Arbeitslosenquote von 5 % abgeschlossen. In den nächsten zwei Jahren wird die Arbeitslosenquote allmählich sinken. Das deutsche Haushaltsdefizit wird in diesem Jahr bei sinkenden Einnahmen und steigenden Unterstützungskosten 170,6 Milliarden Euro erreichen.