Australien verzeichnete einen starken Anstieg der offenen Stellen
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Australien verzeichnete einen starken Anstieg der offenen Stellen
06.07.2020
Australien verzeichnete einen starken Anstieg der offenen Stellen

Die australische Wirtschaft zeigt einige Anzeichen einer Erholung. Die ANZ-Bankengruppe hat eine Studie durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass die Zahl der offenen Stellen im Juni stark angestiegen ist. Der Indikator ist im Vergleich zum Vormonat um 42 % gestiegen. Die Gesamtzahl der Stellenangebote belief sich auf 89,3 Tausend gegenüber 62,9 Tausend im Mai. Im April brach die Zahl der offenen Stellen in Australien um fast 54 % ein, da im Land Beschränkungen zur Bekämpfung der Ausbreitung der Coronavirusinfektion erlassen wurden. ANZ-Experten stellen fest, dass trotz dieses beeindruckenden Wachstums im Juni die Zahl noch immer deutlich unter dem Vorkrisenniveau liegt. Der Prognose zufolge wird sich die Wachstumsrate der offenen Stellen in den kommenden Monaten verlangsamen. In einigen Sektoren der Wirtschaft des Landes wurden umfangreiche Entlassungen angekündigt. Die am stärksten betroffenen Sektoren waren Tourismus, Bildung und Einzelhandel. Analysten zufolge könnte die Arbeitslosigkeit in Australien um bis zu 10 % steigen.

Die Informationen wurden von der Denkfabrik xCritical bereitgestellt.

Die Staatsverschuldung Deutschlands könnte auf ein Rekordniveau steigen
19.09.2020
Die Staatsverschuldung Deutschlands könnte auf ein Rekordniveau steigen

Deutschland plant, im Jahr 2021 zusätzliche 100 Milliarden Euro zu leihen, um die Wirtschaft zu unterstützen, wenn sie sich von der Krise erholt. Dies wird dazu führen, dass die Staatsverschuldung auf einen Rekordwert anwachsen wird. Deutschland beendete das zweite Quartal mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 10,1 % im Vergleich zum ersten Quartal. Ein derart starker wirtschaftlicher Rückgang wurde in dem Land seit über 40 Jahren nicht mehr beobachtet. Die Behörden müssen nach Quellen suchen, um die mit der Unterstützung von Unternehmen verbundenen Kosten zu decken. Die Bundesregierung gewährt Unternehmen Subventionen zu Bedingungen des Arbeitsplatzerhalts. Reuters schreibt, dass die Anziehungskraft großer Anleihemittel auf eine Revision der Haushaltspolitik in Deutschland hinweist. Seit vielen Jahren folgt sie der Regel, dass alle Ausgaben aus Haushaltseinnahmen stammen müssen. Die Regierung hat sich bisher geweigert, die Staatsverschuldung zu erhöhen.

Industrieproduktion in Japan wuchs im Juli um 8,7 %
14.09.2020
Industrieproduktion in Japan wuchs im Juli um 8,7 %

Das japanische Wirtschaftsministerium veröffentlichte im Juli die endgültigen Daten über die Dynamik der Industrieproduktion. Sie waren besser als die ursprüngliche Schätzung. Im Juli stieg die Industrieproduktion in Japan um 8,7 %. Zuvor wurde angenommen, dass das Wachstum 8 % beträgt. Die geschätzte Wachstumsrate der Lieferungen wurde von 6 % auf 6,6 % revidiert. Die Lagerbestände gingen nicht um 1,6 %, sondern um 1,5 % zurück. Auf Jahresbasis sank die japanische Industrieproduktion um 15,5 %. Die erste Schätzung ergab einen Rückgang von 16,1 %. Das Statistische Amt Japans meldete im Juli einen Rückgang der Aktivitäten im Dienstleistungssektor um 0,5 %. Darüber hinaus zeigten persönliche Dienstleistungen und Unternehmensdienstleistungen eine gemischte Dynamik. Die für die Bevölkerung erbrachten Dienstleistungen gingen im Berichtsmonat um 1,4 % zurück. Gleichzeitig stiegen die Dienstleistungen für Unternehmen um 0,5 %. Im Juli und August kam es zu einem Anstieg der Dienstleistungen im Zusammenhang mit Handel, Unterkunft und Unterhaltung. Auf Jahresbasis sank der japanische Dienstleistungssektor im Juli um 9,4 %.